Was gerät auch aus dem Lote, immer wird´s ein´ Anekdote

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15.04.2017 (M)ein Weg von  der fixen Idee zum fertigen Gedicht, und nun sogar zu einem weiteren Buch. In loser Folge berichte ich hier darüber, was mich inspirierte, das jeweilige Gedicht zu schreiben. Gerne tausche ich mich mit Interessierten über das Thema aus. Hilft hier Geschriebenes anderen, die Scheu abzubauen es selbst zu probieren, mag vielleicht auch für jene ein schönes Hobby daraus werden.

Ein Gedicht entsteht: Leichter gesagt als getan. Oftmals ist zu lesen, der Verfasser überlege, für wen die Zeilen zu Papier gebracht werden, und was diese aussagen sollen. Kurzum, es sollte dem Anlass angemessen sein. Deshalb gilt: a) Niemand schreibt ohne Grund, b) Schreiben ist nicht immer nur Spass. Das kann auch richtig in Arbeit ausarten, weshalb c) stringent darauf zu achten ist, sich nicht zu verzetteln, oder am Ende gar das Thema zu verfehlen. Doch muss es immer einen Adressaten geben? Eindeutig nein! Früher gross in Mode: Das Poesiealbum. Später war es das Tagebuch, dem so manche(r) die kleinen und grösseren Sorgen anvertraute.

Eine Idee muss her: Der aufmerksame Beobachter findet überall Themen. Versteht man sich darauf zu zuhören, vielleicht auch noch zwischen den Zeilen zu lesen, ist die Themenvielfalt nahezu unerschöpflich. Dazu später mehr. Seit den 70ern Gedichte schreibend, mögen Auszüge davon, Dir, meinem Gast, einen kleinen Überblick über die Themenvielfalt vermitteln.

Genug der Vorrede. Los gehts.

Kategorien: Alle 2018 2017 2019

01. Mai 2019, 09:22

Geschichte/n die das Leben schrieb....

01.05.2019. Nanu, hatten wir das nicht schon? Richtig! Unter dem Datum 25.11.2018 stand bereits etwas dazu. Jetzt aber ist es soweit. Unter Inanspruchnahme anteiligen Resturlaubs, und weiterer 7 Tage (aus der anteiligen Kürzung der Wochenarbitszeit auf 36 Stunden resultierend), sowie dem Abbau von 147 Überstunden, steht morgen der Tag meines Ausscheidens aus dem Arbeitsleben an.

Am eigentlichen Renteneintrittdatum 1. Juli 2019 ändert sich zwar nichts, und doch macht sich neben einem Kribbeln in der Magengegend,ein Gefühl der Erleichterung breit. Voller Pläne steckend, werde ich den Job ganz sicher nicht vermissen. Ich verliere viele nette Kollinnen und Kollegen. Man kann eben nicht alles haben. Doch es ist gut zu wissen, wann man aufhören sollte, und es dann auch konsequent umsetzen.

Ab sofort hat anderes Priorität.


Redakteur

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24. Februar 2019, 17:24

Schneller, höher, weiter.....

24.02.2019 Schauen wir uns die geschichtliche Entwicklung der Industialisierung an, sehen wir, diese im zeitlichem Verlauf immer schneller werden. Einerseits schön, so problematisch ist das auf der anderen für den Einzelnen:

Insbesondere ältere Mitmenschen sind immer weniger in der Lage mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Industrie und Dienstleister ziehen sich vermehrt aus der Fläche zurück. Sie zentralisieren, verlegen Arbeitsplätze gar ins Ausland. Dörfer vergreisen, Kleinstädte degenerieren zu reinen Schlafstädten.

Kreislauf- Ein - und Durchschlafprobleme, Burnout und spychosomatische Belastungsstöungen bis hin zum Suizid sind ein Beleg dafür, dass, das nicht gesund sein kann. Ist es das, was der Staat unter Fürsorge versteht?

Man könnte es fast meinen. Industrie, Gewerbe, auch der Staat sind die Profiteure. Alte, und teure Arbeitskräfte werden durch junge im Niedriglohnsektor ersetzt, Die Rentenbezugsdauer verkürzt sich, bzw. entfällt ganz. Geleistete Rentenbeiträge und Erschaftssteuer bleiben dem Staat jedoch erhalten. Ein bischen Sarkasmus darfs da schon sein.

Redakteur

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21. Februar 2019, 21:11

Weshalb man sich ungern von Dingen trennt....

21.02.2019 So gut wie jeder von uns hat wenigstens ein Hobby. Während die einen Briefmarken sammeln, lesen, hören andere Musik oder musizieren sogar selbst. Dritte sammeln dafür lieber Pilze.

Wie kommt es aber das wir uns so ungern von Dingen trennen? Dieser Frage nachgehend, wird deutlich, dass sich nicht nur Menschen schwer damit tun. Die Natur selbst ist es, die sich nicht leichtfertig von bewährten Verhaltensmustern verabschiedet.

Was über Jahrmillionen gut und hilfreich war, kann doch nun nicht schlecht sein. Außerdem: Wer sagt denn, dass die damalige Verhaltensweise nicht eines guten Tages wieder gebraucht werden wird?

Redakteur

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06. Februar 2019, 09:44

Parallelunivrsum, oder ein Gully namens Nimmer satt

06.02.2019 Von den Pfützen auf dem Parkdeck meines Arbeitgbers, bis zur Frage wo all die Nässe bleibt, ist es nicht weit. Dieser Frage nachgehend trifft man früher oder später unweigerlich auf ein Paralleluniversum, welches allen Lebewesen innewohnt.

Redakteur

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29. Januar 2019, 20:50

Haarsträubend....

22.01.2019 Was der holden Weiblichkeit die Haute Coture, ist den Herren der Schöpfung der "Pfeifenraucher des Jahres", bzw. ein gewisser Kult um den Bart. Mancher Zeitgenosse definiert sich über seine Gesichtsbehaarung. Da sowohl Pfeifenraucher, als auch Bartträger regelrechte Meisterschaften austragen, gilt es die Bedeutung des Wortes Bart näher zu betrachten.

So kommen wir von den verschiedenen Barttypen zum Schlüsselbart, der tunlichst nicht rasiert werden sollte, zu einer gelben Comic-Figur gleichen Namens, und enden bei einem bekannten, sympatischen Bartträger,

Natürlich ließe sich gesagtes noch beliebig fortsetzen, indem man z. B. behauptet, die ganze Sache sei schon uralt, habe also quasi einen "Bart".


Redakteur

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27. Dezember 2018, 20:32

Kleine Ursache, große Wirkung ....

27.12.2018 Bei Berufspendlern muss es früh morgens immer schnell gehen. Was aber, wenn schon bei der Morgentoilette der Wurm im Tagesablauf steckt.? Nasse Haare, weil der Föhn die Arbeit verweigert. Früh um 4:30 Uhr Temperaturen draußen nahe dem Gefrierpunkt. Eine Fahrstrecke von nur mal eben 110 km zum Arbeitsplatz, an dem die Tätigkeitaufnahme rechtzeitig um 7:00 Uhr zu beginnen hat. Aufkommende Hektik birgt weitere Fehlerquellen. Bis zur erfolgreichen Störungsbeseitigung in den heutigen Abendstunden, galt für die Familie zu impovisieren. Mit anderen Worten: Altbaubewohner sind nie vor Überraschungen sicher.

Redakteur

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18. Dezember 2018, 13:19

KT 1000, eine etwas andere Qualitätspolitik

07.11.2000. Was ich um die Jahrtausendwende als Vermittlungskraft täglich erlebte, verdeutlicht einmal mehr, wie sehr sich der Kundenservice meines Arbeitgebers auf dem Wege von einer Behörde, hin zu einem börsennotierten Unternehmen verändert hat.

Längst nicht mehr Vermittlungskraft, kommt es dennoch immer wieder vor, gefragt zu werden, was eine Postsendung an Porto kostet. Auch Rechnungen unserer Mitbewerber möge ich erklären, oder einer gestandenen Hausfrau raten, ob Essensreste vom Vortage lediglich aufgewärmt, oder auch gekocht werden dürften, da darin Pilze enthalten seien. Es wird eben nie langweilig.

Redakteur

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16. Dezember 2018, 13:59

Der Weihnachtsmann ....

16.12.2018 Hier erneut ein Weihnachtsgedicht, Anknüpfend an die Zeilen von 2017, ist die Betrachtungsweise ähnlich kritsch, jedoch aus einem gänzlich anderen Blickwinkel.

Redakteur

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16. Dezember 2018, 13:43

Meine Hand ....

20.01.2010 Wie es eben so ist: Manche fassen gegen Ende des alten Jahres gute Vorsätze. Andere hingegen schaffen Ordnung, und entledigen sich dabei alter Papiere. Hierbei stieß ich auf ein Gedicht aus 2010. Bestens zum verschenken geeignet. Besonders, wenn einem selbst wieder einmal nichts einfällt, und auch noch für jene Beschenkten passen soll, die bereits alles zu haben glauben.

Redakteur

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25. November 2018, 13:37

Geschichten die das Leben schrieb....

25.11.2018 In Rente gehen: Welch schöne Vorstellung! Der über viele Jahrzehnte gehegte Wunsch wird sich zum 1. Juli 2019 erfüllen.

Weshalb ich jetzt schon meine Abschiedsrede geschrieben habe? Verabschiedungen laufen nach immer gleichem Muster ab. Ein Vertreter der Geschäftsleitung lässt Stationen der Berufslebens Revue passieren und dankt für die erbrachte Arbeitsleistung. Eine Urkunde, Blumen, vielleicht noch ein Präsent. Gute Wünschte für die Zukunft, der obligatorische Händedruck. Das wars! Das derart sachlich, steife Veranstaltungen durchaus locker und amüsant sein dürfen, ist jeden Versuch wert. Zudem bin ich immer gerne für alle möglichen Eventualitäten gerüstet. Gilt es doch noch anteiligen Urlaub und diverse Überstunden abzuwickeln. Ergo ist schon etliche Wochen früher Schluss.

Die in den letzten 10 Jahren zu kurz gekommenen Hobbys wieder aufleben zu lassen, und in Urlaub fahren können, wann immer einem danach ist, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Einfach herrlich. Warum also Trübsal blasen?

Redakteur

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